Pflanzliche Kapseln und Beefprotein

Kapseln 2 Kopie

Nach nach werden bei POWERSTAR FOOD die Kapselprodukte nur noch pflanzlichen Cellulosekapseln abgefüllt werden und wir werden auch den Trend des sogenannten Beefproteins nicht mitgehen.

Warum geht POWERSTAR FOOD diesen Schritt? 

Mit der Umstellung, weg von tierischen Gelatinekapseln, werden wir künftig mehreren Zielen gerecht. 

Wir möchten allen unseren Kunden ermöglichen, die Produkte von POWERSTAR FOOD zu nutzen. Dazu gehört der Kundenkreis, welcher sich aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen vegetarisch oder vegan ernährt und auch die Menschen, die aus religiösen Gründen kein Fleisch, oder nur bestimmte tierische Produkte, verwenden können. 
Mit dem Wegfall der tierischen Gelatinekapsel bei der Produktion unserer Produkte unterstützt POWERSTAR FOOD aber in erster Linie nicht mehr die tierquälerische Massentierhaltung und die damit verbundene Schlachtung und Verarbeitung der Tiere zu u.A. Nahrungsergänzungsmitteln und Gelatinekapseln
Ein weiteres Problem bei der Gelatinekapsel und Beefprotein: Um einem möglichst breiten Kundenkreis gerecht zu werden reicht es nicht, „bloss“ eine Kapsel aus Rindergelatine oder ein Protein aus Rindfleischprotein anzubieten, damit diese auch von unseren muslimischen Mitbürgern verzehrt werden können, ist es unumgänglich, dass die Produktion der tierischen Kapsel bzw. des Beefproteins von einer Halal-Zertifizierung umfasst wird. In der Regel werden Halal-Fleischprodukte durch betäubungsloses Schächten produziert. Da dies in Deutschland nach $17 TierSchG verboten ist, kann das aber durch 2 Arten umgangen werden.

  • Durch Ausnahmegenehmigung
    Nach §4 TierSchG kann eine Ausnahmegenehmigung gegen Vorlage eines Sachkundeausweises beantragt werden. Aber auch aus religiösen Gründen kann eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden, denn nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes (Schächturteil) vom November 2006 muss wegen der nach Art.4 des Grundgesetzes verfassungsmäßig uneingeschränkt gewährten Religions- und Glaubensfreiheit sowie aufgrund der Berufsfreiheit eines islamischen Metzgers auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden, sofern das Fleisch des getöteten Tieres von Personen verzehrt wird, denen zwingende religiöse Vorschriften den Verzehr des Fleisches nicht geschächteter Tiere ausnahmslos verbieten. 
    (http://www.halal-zertifizierung.de/#Tierschutz, Fussnote)
     
  • Durch Import:
    Durch Import bereits geschlachteter Tiere: Im Exporthandel werden Tiere über Tausende von Kilometern zu Schlachthöfen gebracht, in denen ihnen bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten wird, das sogenannte Schächten

Was passiert bei der Schächtung der Schlachttiere:

  • Der Schlachter muss ein Muslim sein, der gegenüber den Ahl-ul-Bait (a.) keinerlei Feindschaft hegt.
  • Der Hals des Tieres muss mit einem metallischen Schneidewerkzeug islamisch geschlachtet werden und nur im begründeten Ausnahmefall sind andere Materialien zulässig.
  • Das Tier muss in Richtung der Gebetsrichtung [qibla] gerichtet werden, bevor es islamisch geschlachtet wird.
  • Unmittelbar vor der islamischen Schlachtung muss vom Schlachter der Name ALLAHs ausgesprochen werden z.B. durch die Basmala.
  • Unmittelbar nach der Schlachtung muss deutlich werden, dass das Tier vorher gelebt hat, z.B. durch die Reflexe und einem üblichen Blutabfluss.
  • Das Tier darf durch die der Schlachtung vorangehende Maßnahmen (Betäubung und Ähnliches) nicht sterben, bevor die Halsschlagader durchtrennt wird. Im Fall von Automation bei der Schlachtung werden gesonderte Zusatzregeln berücksichtigt. 

Die deutsche Bundestierärztekammer wie auch die TVT – Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. beurteilen das Schächten als Tierquälerei und fordern seit Jahren gemeinsam mit Tierschutzorganisationen ein striktes Schächtverbot, da entgegen den Behauptungen der Religionsgemeinschaften den Tieren erhebliche Schmerzen und Leiden zugefügt werden.

Unterstützt werden diese Forderungen unter anderen von Prof. Dr. Tamer Dodurka von der Universität Istanbul, Fakultät des Veterinärwesens, Oberster Lehrbeauftragter der Fachrichtung Innere Medizin, der sich als gläubigen Muslim bezeichnet.
(http://www.tierrechte-bw.de/index.php/schlachten-schaechten/669-informationen-zum-schaechten-in-deutschland )

Durch eigene Untersuchungen mit Gehirnelektroden konnten er und sein Team nachweisen,

  • dass ein Tier nach der Trennung des Kopfes durch die Schlachtung noch bis zu sechs Minuten weiter lebt,
  • dass der Schmerz des geschächteten Tieres nicht aufhört, wenn der Kopf vom Rumpf abgetrennt wurde, auch wenn es sich nicht mehr bewegen kann, weil die Verbindung zwischen dem Gehirn und den Bewegungsorganen nicht mehr besteht 
  • und es durch abfallenden Blutdruck keine Reaktion mehr zeigen kann.

Fotos von geschächteten Tieren möchten wir hier bewusst nicht zeigen, aber Einzelheiten dazu können hier nachgeschlagen werden:  

http://www.tierschutz-landwirtschaft.de/Gutachten_BTK_bet._Schlachten7_07def.pdf und
www.bundestieraerztekammer.de/schaechten.pdf und www.tierschutz-tvt.de/merkblaetterhtml#c125
Dort unter Merkblatt 8: Betäubung & Schlachtung (Mai 2005).

Dieses Vorgehen ist nicht nur grausam, sondern widerspricht auch allen Aussagen des Koran und der Halal-Schlachtgesetze.  

Es müssen bestimmte Kriterien eingehalten werden, damit Fleisch als halal bezeichnet werden kann. Denn die Lehren des Islam besagen ganz klar, dass alles nur Mögliche getan werden muss, um das Leid des zu tötenden Tieres zu minimieren. 

Die in Gelatinekapseln und u.a. Beefprotein verarbeiteten Tiere waren und sind Opfer der industriellen Fleischindustrie. In der Regel verbrachten sie ihr ganzes Leben unter unwürdigen Lebensbedingungen, und oftmals litten sie unter schweren Krankheiten. Sie wurden auf eine Art und Weise getötet, die alles andere als Respekt vor dem Leben aufzeigt. Die Rinder wurden im  Alter von 18 Monaten über hunderte Kilometer zum Schlachthof gefahren und in den Schlachtraum getrieben, in der reellen Ahnung, was ihnen Schreckliches bevorsteht, denn diese Lebewesen empfinden genau wie wir Schmerzen und Leid und Angst.

Wir von POWERSTAR FOOD fragen uns, ob es notwendig ist, dass all das geschehen muss, damit wir Menschen Sportnahrung und Supplemente verwenden können. Und ob eine tierische Gelantinekapsel das Produkt besser macht als eine pflanzliche Cellulosekapsel. Und ob wir neben allen hochwertigen Proteinsorten, die es heutzutage auf dem Markt gibt, Protein aus Beef, also Rindfleisch, anbieten müssen. Das, für die breite Masse der Verbraucher, auch noch halal-zertifiziert sein muss.

Und meinen ganz klar: NEIN!  

Und auch wenn es, noch immer, einen krassen Preisunterschied von der billigeren Gelatinekapsel zur teuereren Cellulosekapsel gibt, werden wir diesen Schritt gehen und die Mehrkosten dazu selbst tragen.  

Folgende POWERSTAR FOOD Produkte sind bereits jetzt in pflanzlichen Cellulosekapseln erhältlich oder momentan in der Umstellung: 

  • BCAA Caps
  • Perfect Mass Caps (vegetarisch)
  • Kreatin Caps
  • Agmatin Caps 
  • B12 Caps
  • Cholinos
  • Chrom plus
  • CreaProton
  • Fat Flame
  • Glucomannan Caps
  • Rush 7
  • Vegan 7
  • Agmatin Caps
  • Lipoflame Caps

 Die gesamte POWERSTAR FOOD und VEGAN-SUPPS Produktlinie findest du online und im POWERSTAR FOOD – Direktverkaufsstore in Homburg/Saar, sowie im VEGAN-SUPPS by POWERSTAR FOOD Blog

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